Seit einigen Jahren hat der klassische Glimmstängel Konkurrenz durch die E-Zigarette bekommen. Immer mehr Raucher steigen dabei auf die elektronische Zigarette, die oftmals wesentlich günstiger ist, als die herkömmlichen Tabakzigaretten. Raucher der E-Zigarette bezeichnen sich selber aber als „Dampfer“, denn genau gesehen wird Wasserdampf inhaliert. Denn in der E-Zigarette glimmen oder schwelen keine Pflanzenteile, was charakteristisch fürs Rauchen wäre.
Was es zum Nutzen der elektronischen Zigarette braucht, sind einige Teile. So ist der wichtigste Teil der E-Zigarette der Verdampfer. Auf diesen wird das sogenannte Liquid getropft, welches auf dem heißen Wedel verdampft. Dieser wird von einem Akku beheizt. Das Liquid befindet sich in einem Vorratstank in der E-Zigarette. Geschätzt wird die E-Zigarette vor allem durch den sehr angenehmen Dampf, der auch mit Aromen versetzt werden kann. Diese kommen direkt in das Liquid. In verschiedensten Abstufungen und Richtungen gibt es diese Aromen dabei, von Kuchen bis Himbeeraroma und viele weitere.
Doch wie sieht es aus, wenn man mit den E-Zigaretten reisen möchte? Dazu gibt es ganz unterschiedliche Aussagen, aber auch klare gesetzliche Regelungen. Denn was bei uns in Deutschland erlaubt ist, muss nicht zwingend woanders auch klar sein. Zunächst sollte man sich aber die Beschränkungen am Flughafen anschauen. Denn es gibt durchaus Fluglinien, bei denen die Mitnahme von E-Zigaretten teilweise oder ganz untersagt ist. Begründung: Die Akkus der E-Zigaretten könnten explodieren. Ganz unwahr ist das dabei nicht, denn es gab einige Berichte zu explodierenden Akkus bei E-Zigaretten. Es müssen also nicht immer Smartphones sein.
Doch viel drastischer sieht es bei den Einreisebestimmungen aus. So gibt es Länder, in denen E-Zigaretten wesentlich kritischer gesehen werden. In der Schweiz beispielsweise, welches ja kein EU-Land ist und somit keinen EU-Richtlinien folgen muss, ist das Dampfen zwar erlaubt, aber nur ohne Nikotin. Auch in Norwegen sind nikotinhaltige Liquid untersagt.
Noch strenger sieht es in vielen arabischen und asiatischen Staaten aus. Dort sind der Import, die Mitnahme, der Verkauf und das Dampfen selbst verboten und kann unter Strafe gestellt werden. Besonders streng ist dabei Singapur, wo das Dampfen mit 10.000 Dollar oder einem halben Jahr Gefängnis bestraft werden kann. Als Dampfer sollte man das Land lieber meiden. Auch Australien führt ein Verbot nikotinhaltiger Liquids und so ist auch die Einfuhr ohne medizinische Ausnahmegenehmigung strengstens untersagt.
Problematisch können E-Zigaretten auch in Tabakanbauländern sein, die traditionell für klassische Zigaretten stehen. Ohne Probleme dampfen kann man aber in Nordamerika, also den USA und Kanada und in China, dem Mutterland der E-Zigarette. Generell sollte man sich im Vorfeld über die Bestimmungen informieren und nicht riskieren erwischt zu werden, denn das kann manchmal teuer und sogar hinter Gittern enden.
